WEiße räume

Die Arbeiten in Marina Lörwalds "Weißen Räumen" sind niemals rein weiß, da sich im Weiß andere Farben spiegeln. Über die Betonung glatter Flächen im Vordergrund wirken die Kompositionen oft ruhig, beinahe meditativ. Kreuzgewölbe von Kirchen sind angedeutet. Mit klaren Flächen perspektivisch angelegte Raumfluchten. In der Reduktion der Farben und in Bezügen auf symmetrische Architekturformen strahlen die Bilder dieser Serie Ruhe, Zeitlosigkeit aus. Die "Weißen Räume" muten an wie Rückzugsorte in einer umtriebigen Zeit.

Dr. Angela Wilms-Adrians

 

Die Bilder aus der Serie "Eingänge, Ausgänge, Durchgänge" sprechen von einem Gefühl, das Marina Lörwald hat, wenn sie sich in unbekannten Räumen auf- hält. Was erwartet sie hiner einer Tür, einem Durchgang, einem Tunnel? oder auch: wann befindet sie sich draußen, wann drinnen? Wenn sie in einem Raum ist, ist sie gleichzeitig außerhalb eines anderen Raumes. Was erwartet sie oder uns dahinter, danach, dadrinnen, dadraußen, dadurch. Welches Gefühl stellt sich ein? Ist es Erwartung oder eine Unerwartung?

Robert Jordan

 

 


GALERIE | WEISSE RÄUME